Address and Contact Information
Address: Löherstraße 39, 36037 Fulda, Germany
Phone: +49 661 2503848
Website: http://www.takara-fulda.de/
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Schon beim Servieren merkte man die besondere Hingabe: Die Speisen wurden nicht etwa angerichtet, sondern mit beeindruckender Präzision auf die Teller geknallt. Minimalismus trifft Schwerkraft. Der Tisch und der Boden waren dabei konsequent schmierig – vermutlich ein durchdachtes Konzept, um das Ambiente authentisch „maritim-rutschig“ zu gestalten.
Der Reis verdient eine eigene Erwähnung: erstaunlich körnig, beinahe rebellisch in seiner Weigerung, zusammenzuhalten. Jedes Korn schien ein starkes Bedürfnis nach Individualität zu haben – nur leider nicht nach Geschmack oder der typischen, sanften Klebrigkeit, die Sushi normalerweise ausmacht.
Passend dazu war auch die Bauweise der Sushi-Rollen ein kleines Abenteuer. Einige Exemplare zerfielen bereits beim bloßen Anblick, andere explodierten beim Versuch, sie mit Stäbchen zu greifen. Nigiri wirkten, als hätten sie kurz vor dem Servieren eine Identitätskrise durchlebt. Stabilität ist eben auch nur ein gesellschaftliches Konstrukt.
Das Highlight wartete auf der Toilette: Dort konnte man wahlweise Eiskunstlauf üben oder versuchen, nicht neben dem bereits vorhandenen Erbrochenen im Damen-WC auszurutschen. Multisensorisches Erlebnis, nennt man das wohl.
Der Butterfisch sah aus, als hätte er kurz Bekanntschaft mit dem Boden gemacht – und dann eine zweite Chance bekommen. Ob er durch war? Ein spannendes Glücksspiel. Im Reis fand sich außerdem eine Edamame-Schale. Vielleicht ein kleines Überraschungsei für Erwachsene? Oder ein nachhaltiges „Recycling“-Konzept von anderen Tellern – wer weiß das schon. Der Oktopussalat überzeugte mit kreativen Beigaben: Garnelenschwänze als versteckte Bonuszutaten. Fusion-Küche auf einem ganz neuen Level. Und als krönender Abschluss wurde das Eis in Schüsseln serviert, die offenbar schon eine bewegte Vergangenheit hinter sich hatten – Patina nennt man das vermutlich in Fachkreisen.
Abgerundet wurde das Erlebnis vom Personal, das sich mit bewundernswerter Konsequenz wie Service-Roboter im Energiesparmodus verhielt. Freundlichkeit wirkte vorprogrammiert, aber leider nie vollständig geladen. Fragen wurden mit der emotionalen Tiefe eines Chatbots beantwortet – effizient, aber frei von jeglicher menschlicher Regung.
Fazit: Das ist kein Versehen mehr. Das ist Kunst. Mutwillige Performance-Gastronomie mit Rutschgefahr, Mystery-Zutaten und architektonisch fragwürdigem Sushi.
Nie wieder – es sei denn, ich möchte meinem Leben erneut eine kulinarische Mutprobe hinzufügen.
All can you eat Flatrate
Die Bestellung erfolgt über Tablets, das Essen und Getränke werden vom Roboter oder Personal gebracht.
Die Speisenauswahl ist groß und das Sushi ist lecker sowie die anderen Speisen ebenfalls.
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